Vier Pfoten auf Reisen - Mit Hund in den mobilen Urlaub

Vier Pfoten auf Reisen - Mit Hund in den mobilen Urlaub

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Am Meer oder im Wald herumtoben, mit der Familie unterwegs sein und im Wohnmobil nur die ganz eigene „Hausordnung“ beachten müssen: Ein Traum für Hund und Halter! Beim Caravaning mit Vierbeinern können Mensch und Tier gemeinsam die große Freiheit des mobilen Reisens genießen. Was es dabei zu beachten gilt – und wo der Urlaub mit Hund besonders schön ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Bitte anschnallen und Co.

Bevor der Urlaub richtig ins Rollen kommt, muss Bello erstmal ein perfektes und gefahrloses Plätzchen im Fahrzeug finden. Wie ein Hund dabei gesichert sein muss, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben – nur dass er gesichert werden muss. Denn rein rechtlich gelten Hunde als „Ladung“ (auch wenn man den besten Freund natürlich niemals so bezeichnen würde). Und Ladungen dürfen nicht zur Gefahr für Insassen oder den Straßenverkehr werden. Für einen nicht gesicherten Hund drohen deshalb ein Bußgeld und sogar drei Punkte in Flensburg. Um den Vorgaben gerecht zu werden, sind Käfige, Boxen, Trenn-Netze und Brustgeschirre verschiedenster Anbieter geeignet. Was für Sie optimal ist, hängt dabei von der Größe Ihres Hundes und den Gegebenheiten Ihres Fahrzeuges ab. Zubehör für Vierbeiner und die entsprechende Beratung finden Sie auch beim CARAVAN SALON 2016.

 Die Fahrt angenehm gestalten

Auch wenn ein Caravaning-Urlaub für Hunde ein tolles Erlebnis sein kann – die Fahrt ist es für einige Vierbeiner leider weniger. Achten Sie daher darauf, ausreichend Pausen zu machen, damit sich Ihr Hund bewegen und austoben kann. Reichlich frisches Trinkwasser und Verpflegung sind natürlich auch ein Muss. Auf der Fahrt ist ein geöffnetes Fenster für viele Hunde zwar äußerst spannend –  denn schließlich erschnuppern sie so neue und interessante Gerüche im Überfluss! Allerdings kann der Fahrtwind die empfindlichen Augen reizen und sogar zu Entzündungen führen. Daher also lieber den Vierbeiner nicht direkt dem vollen Zug aussetzen. Und schließlich: Lassen Sie Ihren Hund wenn möglich bitte nicht alleine im Fahrzeug. Wenn es doch unbedingt nötig sein sollte, einen schattigen Platz suchen, das Fenster einen spaltbreit geöffnet lassen – und wirklich nur ganz kurz wegbleiben.

Ein hundefreundliches Ziel finden

Informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Buchung immer, ob Hunde auf dem Stellplatz Ihrer Wahl erlaubt sind und ob es spezielle Angebote für Vierbeiner gibt.  Denn gerade auf Plätzen, wo Hunde nicht einfach nur geduldet werden, sondern die Betreiber wirklich ein Herz für Tiere haben, wird der Aufenthalt für alle entspannt und schön. Manche Plätze verfügen beispielsweise über eigene Hunde-Strände, Spielwiesen, kostenlose Hundebeutel oder Hundeduschen. Außerdem ist die tierische Begleitung bei einigen Anbietern auch im Restaurant herzlich willkommen. Einem gemeinsamen Lunch mit allen Familienmitgliedern steht dann nichts im Wege. Listen von besonders hundefreundlichen Campingplätzen finden Sie auf vielen Seiten im Internet wie zum Beispiel hier im Dogs Magazin.

http://dogs-magazin.de/reisen/geheimtipps/frischluft-geniessen-urlaub-mit-hund-die-besten-campingplaetze/

Einreisebestimmungen beachten

Sprechen Sie rechtzeitig vor jeder Tour mit Ihrem Tierarzt und erkundigen Sie sich über die aktuellen Vorschriften Ihres Reiselandes. Momentan gilt grundsätzlich: Innerhalb der EU müssen Hunde seit Juli 2011 durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. Zudem benötigen Sie einen EU-Heimtierausweis mit Angaben zum Tier, zum Besitzer und zu durchgeführten Behandlungen. Die erste Tollwutimpfung muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt durchgeführt worden sein. In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta ist auch eine Behandlung gegen Bandwürmer notwendig. Für Einreisebestimmunen in Nicht-EU-Staaten kontaktieren Sie am besten im Vorfeld die jeweilige Botschaft oder ein Konsulat. Beachten Sie bitte auch, dass für die Wiedereinreise Ihres Hundes nach Deutschland oft strengere Vorschriften gelten.