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Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.

Johannes-Hummel-Weg 2, 57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg
Deutschland
Telefon +49 2974 9691838
Fax +49 2974 9691839
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Nationale Naturlandschaften

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CARAVAN SALON 2021 Hallenplan (Halle 3): Stand H20

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Produktkategorien

  • 17  Verbände und Vereinigungen

Verbände und Vereinigungen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Verbände und Vereinigungen

Sauerland

Das Sauerland bildet den nördlichen Teil des Naturparkes und ist in seiner naturkundlichen Ausstattung recht vielfältig.
Der stark bewaldete Höhenzug des Rothaargebirges, mit seinen tief gekerbten Ausläufern, setzt sich hier aus dem südlich angrenzenden Siegerland und Wittgensteiner Land nach Norden fort. Die Berge nehmen allerdings weiter an Höhe zu. Das Wintersportgebiet bei Winterberg, rund um den Kahlen Asten (841,9 m über NN), ist weithin bekannt. Der höchste Berg Nordrhein-Westfalens – der Langenberg - befindet sich mit 843,2 m ü. NN bei Niedersfeld an der Grenze zu Hessen. Auf dem 728 m hohen Istenberg bei Olsberg-Bruchhausen ragen die bis über 90 Meter hohen Bruchhauser Steine (nationales Geotop) aus dem Kronendach der Bäume. Ein imposantes Naturdenkmal!  Auf dem Rothaarkamm befinden sich zahlreiche Hochheiden und Moore. Die größte Hochheide Nordrhein-Westfalens befindet sich im Naturschutzgebiet "Neuer Hagen" auf rund 800 m ü. NN.  Ansonsten ist das Rothaargebirge ein reines Waldland,welches nur durch die kleinen Ortschaften und ihrer umschließenden Feldflur unterbrochen wird. Die dominierende Baumart ist die Fichte, welche die ursprünglichen Buchenwaldgesellschaften überwiegend verdrängt hat. Visuell und akustisch störende Industrie und Technik fehlt. Die vorkommenden größeren Buchenwaldrelikte sind als Naturerbe besonders geschützt.
Die östlichen Ausläufer des Rothaargebirges münden in der Medebacher Bucht. Eine weitgehend offene Landschaft mit sanften Hügeln, Hecken und Feldgehölzen. Artenreiche Bergmähwiesen, Magerrasen und Heideflächen sind Bestandteil eines strukturreichen und großflächigen europaweit bedeutsamen Vogelschutzgebietes.

Westlich des Rothaargebirges schließen die Sauerländer Senken an. Hier öffnet sich die Landschaft.  Zwischen den bewaldeten Bergkuppen erfolgt ein steter Wechsel unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzungsformen: Grünland, Acker, Weihnachtsbaumkulturen. Fachwerkweiler und alte Bauernhäuser. Reizvoller Kontrast mit Weitsichten: vom  Hochsauerland zwischen Schmallenberg und Eslohe bis nach Attendorn und Olpe. 

Im Westen des Naturparkes befinden sich die waldreichen Gebirgszüge des Ebbe- und Lennegebirges (mit den Höhenlagen der Homert), die tief durch das Lennetal voneinander getrennt werden. Diese Region bilden den Übergang zum stark urban geprägten Ruhrgebiet und ist von hieraus der kurze Einstig in die grüne Lunge Westfalens. Wald und Offenland wechseln sich ab. Mischwälder mit Zeitzeugen der Naturgeschichte, wie Felsen und Wacholder-Bergheiden, können hier erlebt werden. Moorgebiete, die sonst oftmals trockengelegt wurden, bieten seltenen und sehr spezialisierten Pflanzen und Tieren einen sagenhaften Lebensraum und Rückzugsort. Zahlreiche im Wald eingebettete Stauseen prägen das Landschaftsbild, u.a. auch der größte Stausee Westfalens bzw. der 5. größte Deutschlands: der Biggesee bei Attendorn. Bekanntes Wintersportgebiet ist hier der Schomberg bei Wildewiese. Allerdings gibt es auch Bereiche intensiver Landwirtschaft und Weihnachtsbaumkulturen. Am Oberlauf des Flusses Lenne liegen die Saalhauser Berge. Tief geschluchtete Bergkuppen mit Buchen- und Fichten-Mischwäldern.

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Produktkategorie: Verbände und Vereinigungen

Siegerland

Auch wenn der erste Eindruck trügt. Das Siegerland zählt zu den waldreichsten Regionen in Deutschland.

Das Siegerland befindet sich mit den westlichen Gebirgsausläufern des Rothaargebirges im südlichen Teil des Naturparks und liegt unmittelbar am Dreiländereck von NRW, Hessen (Hessiche Hinterland) und Rheinland-Pfalz (Westerwald). Rund um den Ballungsraum Siegen-Kreuztal, mit den Flüssen Sieg und Ferndorf, hat sich schon sehr früh wegen des stark eisenhaltigen Gesteins die Montanindustrie niedergelassen. Der damals große Bedarf an Holzkohle als Energieträger hat hier eine einzigartige Landschaft entstehen lassen: die Hauberge (Eichenniederwälder mit landwirtschaftlicher Zwischennutzung), die bis heute vielerorts noch traditionell durch die Genossenschaften der einzelnen Ortschaften als Brennholzwälder bewirtschaftet werden. Mit der Einfuhr der Steinkohle und des Erdöls fanden sich jedoch günstigere Energieträger, so dass insbesondere auf den entlegenen Höhenlagen die Hauberge in  Fichtenwälder umgewandelt wurden. Zeugen des mittlerweile gänzlich eingestellten Bergbaus sind die zahlreichen Gruben- und Haldengelände mit ihren unzähligen Stollen und Schächten. Heute sind diese, wegen ihrer großen Bedeutung für speziell angepasste Pflanzen- und Tierarten, überwiegend als geschützte Teile von Natur und Landschaft ausgewiesen. Das einst erlassene Waldweideverbot führte dazu, dass um die Ortschaften des Siegerlandes Gemeinschaftsviehhuten entstanden sind, die heute wegen der extensiven Bewirtschaftungsweisen und des alten Baumbeständen besonders schutzwürdig sind. Die beiden Trinkwassertalsperren dienen, anders als die Talsperren im Sauerland, ausschließlich der regionalen Trinkwasserversorgung. Aufgrund der militärischen Nutzung hat sich auf dem ehem. Truppenübungsplatz „Trupbach“ bei Siegen eine einzigartige Heidelandschaft entwickelt. Das Gelände ist heute Nationales Naturerbe und wird, wie viele andere Naturschutzgebietsflächen im Naturpark, durch Landwirte im Rahmen des Vertragsnaturschutzes bewirtschaftet.

 

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Produktkategorie: Verbände und Vereinigungen

Wittgenstein

Die Wälder sind Heimat der einzig freilebenden Wisentherde in Mitteleuropa.

Das Wittgensteiner Land grenzt längs am Rothaarkamm, östlich am Siegerland und südlich am Hochsauerland an. Die dicht bewaldeten Höhenzüge liegen überwiegend im fürstlichen Besitz. Die Liebe der Fürstenhäuser zur Natur und zum Wild haben dazu beigetragen, sodass großflächig beeindruckende Buchenwälder mit offenen, artenreichen Wiesentälern bei Bad Laasphe und Bad Berleburg erhalten geblieben sind. Diese Wälder sind Teil der größten unzerschnittenen Naturräume in Nordrhein-Westfalen und als Großschutzgebiete von europaweiter Bedeutung. Hier leben zahlreiche Tierarten, die auf große ruhige Waldlebensräume angewiesen sind, u.a. auch die einzige freilebende Wisentherde Mitteleuropas. Die Auenlandschaften der Flüsse Eder und Lahn, ihre Seitentäler sowie die flacheren Hochebenen werden von der landwirtschaftlichen Grünlandwirtschaft geprägt. Kleine und mittelständige Familienbetriebe pflegen hier eine strukturreiche Kulturlandschaft. Artenreiche Magerrasen und Wacholderheiden, als Zeugen alter Bewirtschaftungsweisen, sind hier erhalten geblieben, die oft noch mit alten Nutztierrassen, wie dem „Wittgensteiner Höhenvieh“, bewirtschaftet werden.

 

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Über uns

Firmenporträt

2015 wurde der Naturpark Sauerland Rothaargebirge gegründet. Auf 3.827 km² vereint er wunderschöne Naturschutzgebiete mit Kultur- und Industriedenkmälern, die Zeugnisse von einer der ältesten Industrieregion Europas sind. Egal ob eine Wanderung mit Ranger oder mit Kindern, eine gemütliche Radtour an den Seen, ein Besuch bei den imposanten Wisenten oder eine faszinierende Führung unter Tage – Wir wünschen euch viel Spaß im Naturpark Sauerland Rothaargebirge.